
Wir wollen Ihnen
keinen Nachhilfeunterricht in
Chemie geben. Aber Sie sollten sich trotzdem mal genauer ansehen, was so
alles
im Zigarettenrauch drinsteckt. Zigarettenrauch ist ein chemischer
Cocktail
Für
detaillierte Infos zu den einzelnen
Substanzen Stichwort wählen. Die mit (k)
gekennzeichneten
Stoffe sind krebserregend.
Aceton,
ToluolDiese beiden
Substanzen werden häufig als Lösungsmittel
für Harze, Fette und Öle verwendet
und sind auch in Nagellack-Entferner enthalten. Alle beide sind giftig.
Aceton ist eine farblose, leicht entflammbare Flüssigkeit mit
süßlichem Geruch.
Toluol ist ein aromatischer Kohlenwasserstoff und ein
Ersatzlösungsmittel für
das ähnliche, aber noch weitaus giftigere Benzol.
Aceton und Toluol entstehen beim Rauchen durch die
unvollständige Verbrennung
organischer Stoffe und können zu Gesundheitsschäden
führen. Unter anderem sind
Atemwegserkrankungen durch Reizungen der Bronchien sowie
Schädigungen der
Augenhornhaut, der Bauchspeicheldrüse und von Leber und Nieren
möglich.
Ammoniak (k), Methanol, Benzol (k)Diese Substanzen
sind typische Bestandteile von Reinigungsmitteln, zum Beispiel
WC-Reinigern,
und alle drei krebserregend.
Ammoniak hat eine
reizende Wirkung und ist deshalb ein gefährliches Augengift.
Als Zusatzstoff im
Tabak beschleunigt es die Aufnahme des Nikotins in den Blutkreislauf
des
Rauchers und damit die Abhängigkeitsentwicklung.
Methanol
verbindet sich nach dem Einatmen in der Leber mit Sauerstoff und wird
dann zu
Formaldehyd. Dieser Stoff wird gerne zur Desinfektion und
Imprägnierung
gebraucht, zum Beispiel in der Möbelindustrie. Formaldehyd
schädigt das
zentrale Nervensystem sowie Nieren, Herz und Leber.
Benzol beeinträchtigt im Körper die Blut bildenden Organe und kann Leukämie (Blutkrebs) auslösen.
Sogenannte
aromatische Amine wie zum Beispiel
Anilin sind flüssige Stoffe, die überall in unserer
Umwelt Verwendung finden.
Unter anderem sind sie Ausgangsprodukte zur Herstellung von Farben,
Arzneistoffen,
Kunstfasern oder Pflanzenschutzmitteln. Darüber hinaus werden
aromatische Amine
in nicht unerheblichen Mengen über den Rauch von Zigaretten
freigesetzt.
Viele der
aromatischen Amine sind als
krebserzeugend eingestuft. Das genannte Anilin ist beispielsweise ein
blutveränderndes Gift, das auch als krebserregend gilt.
Arsen
(k), BlausäureDiese Substanzen
werden unter anderem Schädlingsbekämpfungsmitteln
zugesetzt, zum Beispiel
Rattengift, und sind beide hochgiftig.
Arsen entsteht
beim Abbrennen der Zigarette, schädigt unter anderem den
Energiestoffwechsel
der Körperzellen und kann eine Vielzahl an Krebserkrankungen
auslösen. Traurige
Berühmtheit erlangte Arsen über viele Jahrhunderte
als beliebtes Mordmittel.
Blausäure ist ein
besonders giftiger Bestandteil des Zigarettenrauchs. Die eingeatmete
Blausäure
wird in Leber und Niere in sogenanntes Thiocyanat umgewandelt.
Untersuchungen
bestätigen, dass es bei Rauchern wegen diesem Stoff zu
krankhaften
Veränderungen der Schilddrüsen kommen kann.
Benzo[a]pyren (k)Diese Substanz ist
in ihrer ursprünglichen
Form ein Feststoff. Benzo[a]pyren entsteht, wenn natürliche
Stoffe nicht
vollständig verbrennen. Es kommt typischerweise im Rauch von
Auto- und
Industrieabgasen, aber auch von Holzkohle vor.
Im Zusammenhang mit
Zigaretten bildet sich
Benzo[a]pyren während des Rauchens im Brennbereich des Tabaks
bei einer
Temperatur von circa 300 oC. Es steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen
und kann
bei regelmäßiger Aufnahme zu Magenkrebs
führen. Speziell im Zusammenhang mit
dem Rauchen wird das Risiko, dass Zigarettenrauch Lungenkrebs
verursacht, zu
einem großen Teil auf Benzo[a]pyren
zurückgeführt.
ButanDieses Flüssiggas
fällt bei der Erdölverarbeitung an und kommt in
Erdöl sowie Erdgas vor. Uns
begegnet es oft als Camping- und Feuerzeuggas.
Butan gehört mit
zu den Stoffen, die sehr wahrscheinlich krebserregend sind. Es
entwickelt sich
beim Verbrennungsprozess der Zigarette durch Zusatzstoffe, die den
organischen
Stoffen im Tabak beigemischt werden.
Cadmium
(k), Blei
(k) , Nickel (k), ZinkDiese Metalle
kennst du vielleicht als Inhaltsstoffe von Batterien.
Außerdem werden sie in
der Metallindustrie eingesetzt.
Das Schwermetall
Cadmium und alle seine Verbindungen sind für den Menschen
besonders gefährlich.
Es ist als krebserregend und erbgut-schädigend eingestuft.
Cadmium wird mit dem
Zigarettenrauch aufgenommen. Das Blut von Rauchern enthält
drei- bis viermal
soviel Cadmium wie das von Nichtrauchern. Aufgrund seiner langsamen
Anreicherung in Leber, Niere und Lunge können
organschädigende Konzentrationen
im Körper erreicht werden.
Blei schädigt
ebenfalls die Organe, die roten Blutkörperchen und auch noch
das Nervensystem.
Bei Kindern kann Blei zu Entwicklungsstörungen
führen, die sich zum Beispiel in
Verhaltens- und Aufmerksamkeitsstörungen
äußern können.
Nickel
kann unter anderem Allergien mit
Entzündungen und Geschwulsten auslösen und die
Empfindlichkeit gegenüber
Atemwegsinfektionen erhöhen.
Zink
ist zwar in geringen Mengen für viele
Tiere, Pflanzen und den Menschen lebenswichtig, in
größeren Dosen kann es aber
eine Zinkvergiftung verursachen.
Formaldehyd
(k)Dieses stechend
riechende Gas wird als Desinfektionsmittel und außerdem von
der Möbelindustrie
zum Konservieren eingesetzt.
Formaldehyd ist
vermutlich krebserregend. Es entsteht beim Abbrennen der Zigarette aus
dem
zugesetzten Zucker im Tabak. Seine starke örtliche Reizwirkung
in den Atemwegen
und der Mundhöhle trägt entscheidend zu einer
möglichen Krebsentstehung bei.
Neuere Untersuchen weisen darauf hin, dass Formaldehyd auch Blutkrebs
(Leukämie) verursachen kann.
Kohlenmonoxid
(k), Kohlendioxid (k)Diese Gasverbindungen bringt
eigentlich jeder
mit Kraftfahrzeug- und Industrieabgasen in Verbindung.
Kohlenmonoxid
ist sehr giftig und entsteht
auch beim Verbrennen von Tabak. Durch seine Gasstruktur kann es von
keinem
Zigarettenfilter zurückgehalten werden. Im Körper
hemmt Kohlenmonoxid die
Sauerstoffzufuhr zu den inneren Organen. Blutdruck und Pulsfrequenz von
Rauchern erhöhen sich deshalb.
Langfristig kann
Kohlenmonoxid die Blutgefäße
schädigen und zu einer Verhärtung der Arterien
führen. Dies ist möglicherweise
einer der Gründe, warum Rauchen zu einem erhöhten
Risiko von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt. Die
Kohlenmonoxid-Konzentration im
Zigarettenrauch kann bis zu tausendmal höher sein als die
maximal zulässige
Konzentration am Arbeitsplatz.
Das ebenfalls
giftige Kohlendioxid kennst du
vielleicht aus der Diskussion um seinen Beitrag zur Treibhauseffekt.
Der
Gasanteil des Tababrauchs besteht zu 10 bis 15 Prozent aus dieser
Substanz. Ab
etwa 5 Prozent Kohlendioxid in der eingeatmeten Luft treten
Kopfscherzen und
Schwindel auf. Eine Konzentration von 8 Prozent und mehr führt
innerhalb von 30
bis 60 Minuten zum Tod durch Atemstillstand.
Diese organische
Verbindung ist ein giftiges
Lösemittel. Man verwendet es unter anderem im Gemisch mit
Salpetersäure,
flüssigem Sauerstoff und Wasserstoffperoxyd zur Herstellung
von
Raketentreibstoffen.
Die farblose
Flüssigkeit in öliger Form findet
sich als winzige Tröpfchen auch im Zigarettenrauch. Im
Tierversuch hat Hydrazin
nachweislich Krebs ausgelöst.
MethylisocyanatDiese flüchtige,
farblose Flüssigkeit zeichnet sich durch einen stechenden
Geruch aus. Sie ist
ein chemisches Zwischenprodukt, das auch bei der Herstellung von
Insektenmitteln verwendet wird.
Methylisocyanat
ist stark ätzend. Es entsteht nach dem Anzünden der
Zigarette beim Verbrennen
des Tabaks. Makabre Berühmtheit erlangte der Stoff als
„Bhopal-Gas“. 1984 kam
es im indischen Bhopal zu einem riesigen Chemieunfall, als aus einer
Fabrik 40
Tonnen Methylisocyanat entwichen. Der Vorfall forderte bis heute
mindestens
20.000 Todesopfer. Methylisocyanat verätzt unter anderem die
Schleimhäute,
Augen und Lungen. Bei Bhopal-Opfern wurden aber auch schwere
Verätzungen der
inneren Organe festgestellt.
Naphthalin
(k)Diese Substanz
ist ein sogenannter aromatischer Kohlenwasserstoff (besteht nur aus
Kohlenstoff
und Wasserstoff) und riecht deutlich nach Teer. Es ist häufig
Bestandteil von
Mottenkugeln und wird bei der Herstellung von Holzschutzmitteln
eingesetzt.
Naphthalin ist
gesundheits- und umweltschädlich sowie vermutlich
krebserregend. Es entsteht
bei der Verbrennung von Tabak. Nach dem Einatmen kann es zu
Schleimhautreizungen,
Kopfschmerzen und sogar Verwirrtheitszuständen
führen. Schädigungen der
Augenhornhaut, der Leber und der Nieren sind möglich.
Außerdem greift es auch
die roten Blutkörperchen an.
NikotinDiese Substanz
ist der bekannteste Inhaltsstoff des Tabaks selbst und tritt als
Giftstoff in
jeder Tabakpflanze auf.
Nikotin bildet im
Zigarettenrauch den Hauptwirkstoff und ist gleichzeitig eines der
stärksten
Gifte überhaupt. Bereits eine 60 Milligramm-Dosis ist
für einen Erwachsenen
tödlich. Bei Kleinkindern reicht eine verschluckte Zigarette.
Bei 20 Zigaretten
mit je 10 Zügen pro Tag wird das Gehirn 73.000 mal im Jahr mit
Nikotin
überflutet. Durch sein hohes Suchtpotenzial macht inhaliertes
Nikotin aber auch
schon in viel geringeren Mengen sehr schnell abhängig. Bereits
nach dem ersten
Zug an der Zigarette belastet es den Körper, indem es das Herz
schneller
schlagen lässt. Als Folge davon steigt der Blutdruck. Eine
Überdosis Nikotin
löst Krämpfe aus und lähmt das Atemzentrum
im Gehirn.
Diese
flüssigen Substanzen sind
Nitroverbindungen, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen.
Nitrobenzol und
Nitropyren finden sich in Dieselmotor-Abgasen, Nitromethan dient als
Motorentreibstoff. Alle drei gehen unter anderem aus zugesetzten
Nitraten
hervor, die von der Tabakpflanze als Nährstoff aus dem Boden
oder aus Dünger
aufgenommen werden. Nitrate sind wiederum die Vorstufen des
gesundheitsschädlichen Ammoniak.
Für noch
höhere Nitratwerte sorgen außerdem
die Zigarettenhersteller, indem sie sogenannten "reconstituted
tobacco" verwenden. Dieser "tobacco" ist ein nitratreiches
Zusatzprodukt, das aus Tabakstaub, Blattrippen und Blattstielen besteht
und bis
zu 30 Prozent der Zigarettenfüllung betragen kann. All dies
führt dazu, dass
beim Abbrennen der Zigarette entsprechend viel Nitrobenzol, Nitromethan
und
Nitropyren entstehen.
Nitrosamine
(k)
Diese Substanzen
sind sogenannte
Stickstoffoxidgemische, die aus Nitrit und Aminen entstehen.
Tabakspezifische
Nitrosamine bilden sich beim
Verbrennen des Tabaks in der Zigarette. Sie können unter
anderem aus
Farbstoffen hervorgehen, die laut Tabakprodukt-Verordnung zugelassen
sind.
Nitrosamine sind hochgiftig und einer der am stärksten
krebserregenden Stoffe
überhaupt. Bei den mit Tabakrauchen in Zusammenhang gebrachten
Krebserkrankungen
der Mundhöhle, des Kehlkopfs, der Lunge, der
Speiseröhre und der
Bauchspeicheldrüse spielen auch Nitrosamine eine entscheidende
Rolle.
Phenole
(k)Diese Substanzen
sind sogenannte aromatischen Verbindungen, also Stoffe, die oft schon
bei Zimmertemperatur
gasförmig werden. Normalerweise tauchen sie in
Schädlingsbekämpfungsmitteln
auf.
Phenole sind für
ihre ätzenden und tumorprovozierenden Eigenschaften bekannt.
Bisher sind
ungefähr 200 Phenole erfasst. Im Tabak entstehen sie beim
Verbrennen von
beigefügten Zusatzstoffen. Der chemische Stoff Phenol selbst
ist
krebserzeugend.
Diese Substanz ist
radioaktiv. Das beim
Zerfall von Uran entstehende Radon zerfällt unter anderem
weiter zu Polonium
210.
Polonium 210 ist
nachweislich krebserregend
und löst hauptsächlich Lungenkrebs aus. In die
Zigarette kommt es über die
Tabakpflanze. Das Polonium 210 lagert sich zusammen mit Plutonium
besonders gut
an Staubkörnchen im Mikromillimeter-Bereich an, die durch die
Luft schwirren.
Solche Staubkörnchen kann die Tabakpflanze durch ihre
speziellen Blatthaare
sehr gut aus der Luft filtern.
SchwefelsäureDiese Substanz
ist eine der wichtigsten Chemikalien in der chemischen Industrie. Sie
wird als
Ausgangsstoff zahlreicher chemischer Produkte eingesetzt, wie zum
Beispiel
modifizierter Stärke.
Schwefelsäure
entsteht nach dem Anzünden der Zigarette im Rauch. In
entsprechender Dosierung
verursacht sie schwere Verätzungen.
StickoxideDiese Substanzen
sind ein wichtiges Oxidationsmittel, zum Beispiel zur Gewinnung von
Salpetersäure. Eine Form der Stickoxide ist beispielsweise
Lachgas.
Stickoxide
befinden sich im Rauch jeder Zigarette. Sie gehören zu den
reizauslösenden
Substanzen, die zum Beispiel Bronchitis verursachen können.
Teer (k)Diese Substanz
ist ein zähflüssiges, schwarzbraunes
Kohlenwasserstoffgemisch. Sie ist wohl
jedem als typischer Straßenbelag bekannt.
Teer ist
nachweislich krebserregend und entsteht als Rückstandsprodukt
bei
Verbrennungsprozessen wie dem Rauchen. Wenn man täglich eine
Schachtel
Zigaretten inhaliert, nimmt die Lunge in einem Jahr circa eine Tasse
Teer auf.
Die zähflüssige Substanz verklebt dann die
reinigenden Flimmerhärchen in den
Atemwegen und der Lunge. Die Folge ist, dass der eingeatmete Staub
nicht mehr
nach draußen gehustet werden kann und so die
Lungentätigkeit belastet wird.
Diese Substanz ist
gasförmig und farblos und
somit unsichtbar. 1,3-Butadien lässt sich aber an seinem
milden, wohlduftenden
Geruch erkennen. In der Industrie wird es zu künstlichem
Kautschuk für
Autoreifen verarbeitet.
1,3-Butadien bildet
sich im Tabakrauch. Es ist
hochentzündlich und außerdem giftig und
krebserregend, speziell für das
Knochenmark und für die Lunge.
Zigaretten sind
manipuliert

Die
Zigarettenhersteller mischen seit
Jahrzehnten bewusst chemische Zusatzstoffe in den Rohtabak, so die
Meinung von
Forschern des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.
Von denen
sind rund 200 giftig und ca. 70 krebserregend. Das Ziel sei klar, so
Martina
Pötschke-Langer DKFZ: „Die Abhängigkeit
möglichst schnell mit nur wenigen
Zigaretten zu erreichen und die Sucht dauerhaft aufrechtzuerhalten."
Das
DKFZ fordert deshalb in zwei neuen Veröffentlichungen nicht
nur ein Verbot für
alle Substanzen, die zur Suchtentwicklung beitragen, sondern auch ein
umfassendes Verbot aller krebserregenden Zusatzstoffe im
Zigarettentabak. Bei
einer kritischen Prüfung der erlaubten Zusatzstoffe wurde
festgestellt, dass
sie den Herstellern riesige chemische Freiräume lassen.
Erlaubt sind
Aromengemische, Früchte, Säfte, Öle, Harze,
Mehle, Schleime, Metalloxidstäube
und vieles andere.
Grundlage der
Verbotsforderung von süchtigmachenden
Zusatzstoffen ist der vom Krebsforschungszentrum
veröffentlichte Band „Die
Tabakindustriedokumente I“, in dem die chemischen
Veränderungen an Zigaretten
anhand ehemals vertraulicher Tabakindustriedokumente belegt sind.
Demnach
werden hunderte von Stoffen eingesetzt, um Rauchern die Nikotinaufnahme
zu
erleichtern. Besonders erschütternd sei, dass die Hersteller
Werbestrategie und
Produkt gezielt auf Kinder abstimmten. So ermögliche das
Beifügen von Menthol
ein tiefes Inhalieren des ansonsten schmerzhaften Rauches. Und Zucker
überdecke
sehr gut den strengen Tabakgeschmack. Alle diese chemischen
Veränderungen
führten zur Inhalation größerer Rauchmengen
und damit auch zu einer erhöhten
Gesundheitsgefährdung durch die verstärkte Aufnahme
krebserregender Substanzen.
„Ein
ohnehin gefährliches Produkt wird noch
gefährlicher gemacht“, führte Martina
Pötschke-Langer weiter aus. Dies dürfe
insbesondere im Hinblick auf den Kinder- und Jugendmarkt nicht
länger
hingenommen werden. Bis zum 17. Lebensjahr rauche fast die
Hälfte aller
Jugendlichen. Noch nie zuvor habe eine Kindergeneration derart
gefährliche
Produkte konsumiert – mit dramatischen Folgen für
die individuelle Gesundheit
und unüberschaubaren Folgekosten für das
Gesundheitswesen und die gesamte Gesellschaft.
Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum
(DKFZ)